Beispiel Bulimie

"Ich fresse und erbreche …“

Angela, 21 Jahre
Diagnose: Bulimie seit 4 Jahren
Bisherige Therapien: Psychiatrie vor 2 Jahren, Psychotherapie

Angela „frisst und erbricht“ um ihre Anspannungs- und Druckgefühle zu beseitigen. Es gibt keinen Tag an welchem sie ihrem Körper eine normale Verdauung gönnt. Sie fühlt sich generell unwohl. „Es ist als würde ich nicht zusammenpassen. Es herrschen Abstimmungsprobleme zwischen mir und meinem Körper – mein Kopf und mein Körper passen nicht zusammen“ beschreibt sie ihre Gedanken. Im Austausch mit anderen schweigt sie, denn „die anderen verstehen mich nicht!“
Angela kommt aus einem harmonischen Elternhaus. Grundsätzlich fällt es ihr schwer, Gefühle zu zeigen. Sie hat „ewig nicht mehr geweint. Es kommen keine Tränen!“ Mit Start der Pubertät wurde sie immer stiller, vorher hatte sie keine emotionalen Störungen. Sie ist gehemmt bemi Kontakt zu Männern, es entsteht eine Blockade, die sie als Druck im Brustbereich spürt. Sie habe aber keine schlechten Erfahrungen gemacht.
Angela lebt alleine, sie hat keine Beziehung – sehnt sich jedoch danach. „OneNightStands sind ok, bei einer längeren Beziehung entsteht ein inneres Wegstoßen. Ich werde dann aggressiv und verbal verletzend gegenüber meinem Partner.“ Ihr großer Wunsch sei die „Freiheit ihrer Emotionen“.
Diese Krankheit zerstöre ihr ganzes Leben. Sie habe keine Kraft mehr, Ihr …

Sie beendete erfolgreich ihr Studium, hat Ihre emotionale Störung ebenso wie Ihre Essstörung verloren. Angela lebt heute in einer glücklichen und harmonischen Beziehung. Die detaillierte Ausführung erfahren Sie während des Lehrgangs mit Repertorisation, Arzneimitteldefinition, Verschreibungsart, gesundheitlicher Entwicklung, etc.